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Hochschuldidaktik ProfiLehre

3D-Drucker in der Hochschullehre

Der Einsatz von 3D-Druckern ist nicht nur in der Industrie kaum mehr wegzudenken, sondern liefert auch einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lehrqualität.

So ist es möglich, in vielen Bereichen die Abstraktionsebene zu verlassen und anhand von veranschaulichenden  Miniaturen Lehrinhalte  auf einer „haptischen Repräsentationsebene“ (Heusler 2014: 1) im wahrsten Sinne be-greifbar zu machen. Dabei sind es vor allem die sensorischen Lerntypen, die von 3D-Objekten profitieren. In anderen Fachbereichen können seltene Präparate eingescannt und kostengünstig jedem Studierenden sogar mehrfach zur Verfügung gestellt werden. Durch das Manipulieren vorhandener Datensätze können darüber hinaus auch kleinste Unterschiede nicht nur theoretisch durchdacht, sondern ihre Auswirkungen auch konkret sichtbar gemacht werden -  ein großer Vorteil für Versuchsaufbauten in den Natur- und Ingenieurswissenschaften.

Gerade die Arbeit mit CAD-Software erlaubt größtmögliche Kreativität, die in Form von Startup-Simulationen geschult ausgelebt und werden kann. Ein positiver Nebeneffekt ist dabei die Vorbereitung auf die Berufswelt, ist doch der gesicherte Umgang mit CAD-Software und 3D-Druckern bereits in vielen Branchen üblich (z. B. Medizintechnik, Automobilindustrie, Design, Spieleindustrie, Luftfahrt, Architektur und Konsumgüterindustrie).

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