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    Hochschuldidaktik ProfiLehre

    Inverted Classroom an der JMU

    Mit SMART-Boards in vielen Hörsälen, der kostenlosen SMART-Notebook-11-Lizenz für Dozierende, Aufnahmegeräten, die durch das Rechenzentrum zur Verfügung gestellt werden, CaseTrain und WueCampus liefert die JMU eine Infrastruktur, die es jedem Dozierenden ermöglicht, ohne Kostenaufwand den IC umzusetzen. Für den gesamten Prozess der Lehrvideoproduktion bietet zudem das Zentrum für Mediendidaktik entgeltlich professionelle Unterstützung an.

    Die nötige Grundlage für das Erstellen von Lehrvideos mit den an der JMU vorhandenen Mitteln bildet der sichere Umgang mit SMART-Boards, die in vielen Hörsälen bereits eingeführt wurden. Hierzu bieten das Rechenzentrum sowie das ZfM regelmäßige SMART-Board-Schulungen an; Gelegenheit zum eigenständigen Experimentieren mit Interaktiven Whiteboards verschiedener Firmen gibt es im I-Tafelraum des ZfM.

    Am SMART-Board ausgeführte Erklärungen können mittels Screencast-Software – neben kommerziellen Produkten gibt es auch Freeware wie Open-Sankoré, Notateit oder HyperCam2 – direkt und diskret per Knopfdruck aufgenommen werden; lediglich ein zusätzliches Mikrofon muss aufgestellt werden. Alternativ eignen sich Tablet oder Notebook mit angeschlossenem Grafiktablet bzw. Smart-Pen, um gleichwertige Lehrvideos zu erstellen.
    Als Schreibprogramme kommen u.a. SMART-Notebook (für Dozierende kostenlos im Rechenzentrum-Softwareshop erhältlich) oder auch Microsoft Journal – eine Standardsoftware, die auf jedem Windows-PC vorinstalliert ist – in Frage. Für eine bessere Übersicht sind Freeware-Programme wie Pen Attention oder Large Red Cursors vorteilhaft, durch die der Cursor auf dem Bildschirm markanter hervortritt. Für aufwändigere Aufnahmen mit verschiedenen Kameraperspektiven sowie einer professionellen Tonabnahme steht das ZfM zur Verfügung.

    Die Endbearbeitung – wie Rendern und Schneiden der Videos – ist gratis via VirtualDub möglich; professionelle Programme für die eigenständige Videoproduktion stehen hingegen im MediaLab des Rechenzentrums zur Verfügung. Das Aneignen der nötigen Kenntnisse wird über Seminare des RZ und des ZfM ermöglicht; entgeltlich wird die Videoproduktion aber auch vollständig vom ZfM übernommen.

    Die fertigen Aufnahmen können öffentlich via Youtube oder in einem nutzerbeschränkten CaseTrain-Fall eingebettet zur Verfügung gestellt werden. Der Vorteil von Youtube liegt im unkomplizierten Einfügen von Korrekturen in Form von Sprechblasen. Durch CaseTrain hingegen erweist sich der Einbau von Unterbrechungen als mühelos, da sich zwischen Video-Folien beliebig viele Frage-Folien einbauen lassen.

    Zu Semesterbeginn kann der Seminar- bzw. Vorlesungsplan – zusammen mit Arbeitsblättern und Verlinkungen zu optionalen Online-Anwendungen – in einem WueCampus2-Kurs zur Verfügung gestellt werden. 

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