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    Hochschuldidaktik ProfiLehre
     

    Am Lehrstuhl für Empirische Bildungsforschung der Universität Würzburg (Lehrstuhlinhaber: Prof. Dr. Heinz Reinders) werden seit dem Wintersemester 2007/08 zahlreiche Projekte zu Service Learning durchgeführt sowie systematisch Forschung zu Service Learning betrieben.

    Aktuelles Seminar des Lehrstuhls für Empirische Bildungsforschung:
    "Sprach- und Lernförderung in Kindheit und Jugend I und II (Service Learning)"
    Dozenten: Dr. Volker Fröhlich. Ulrike Kutschera. Alexandra Maßmann. WS 15/16 und SoSe 16.

    Drei Wochen helfen (WS 15/16)
    Im Dezember 2015 wurde für Studierende der Pädagogik der Stundenplan so umgestellt, dass sie die Möglichkeit hatten, bei Flüchtlingsprojekten oder bei Organisationen zu helfen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Während dieser Zeit wurden die Studierenden pädagogisch begleitet. In Verbindung mit regionalen Trägern wie der Stadt Würzburg werden in den nächsten Semestern regelmäßige Angebote von Studierenden für Menschen mit Fluchterfahrung ermöglicht und wissenschaftlich begleitet.
    Bildergebnis für integrai uni wü

    Integrai (fortlaufendes Angebot)
    Im Juli 2015 wurde an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät von Studierenden und Professoren ein längerfristiges Programm mit dem Ziel innovative und ökonomisch nachhaltige Ansätze und Lösungen zur besseren Integration von Flüchtlingen zu entwickeln, initiiert. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung der Asylbewerber auf den Arbeitsmarkt.

    Studierwerkstatt "UNI vor ORT" (fortlaufendes Angebot)
    „UNI vor ORT“ der Studierwerkstatt richtet sich vornehmlich an Lehramts-, fortgeschrittene Bachelor- und Masterstudierende. Das Projektseminar nach dem Lehrformat „Service Learning“ ermöglicht es, an der Hochschule erworbene Kompetenzen sofort zum Einsatz zu bringen: In Kooperation mit regionalen Gymnasien erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in der Studientechnik 'Wissenschaftliches Schreiben'  im Rahmen von Workshops in der Hochschule theoretisch und praktisch zu vertiefen und in der Praxisphase an SchülerInnen der Oberstufe zu vermitteln. Von diesem Angebot profitieren sowohl die teilnehmenden Schulklassen als auch die Studierenden, die ihre fachlichen, methodischen und persönlichen Kompetenzen erweitern können.

    Seminare des Instituts für Sportwissenschaft:
    "Training Service Learning"

    Dozent: Dr. Christoph Zinner. SoSe 2015.
    "Fitnessprojekt mit Service Learning"
    Dozent: Prof. Dr. Billy Sperlich. WS 15/16.
    "Service Learning 1: Bewegung, Technik, Messen, Analysieren"
    Dozenten: Prof. Dr. Billy Sperlich. Dennis Born. WS 15/16

    Seminare der Professur für Museologie am Institut für deutsche Philologie
    "Erarbeitung einer Informationsmappe für Grundschulen"
    Dozentin: Petra Maidt. WS 15/16
    "Inklusive Museumspädagogik: Lernort Museum – unterhaltsam und verständlich! In Kooperation mit dem Deutschordensmuseum Bad Mergentheim"
    Dozentin: Simone Doll-Gerstendörfer. WS 2015/16
    Seminar: Museum für alle! Methoden der Kulturvermittlung für Menschen mit kognitiven Einschränkungen"
    Dozentin: Simone Doll-Gerstendörfer. SoSe 2015.

    Würzburger Teddyklinik
    Kinder im Vorschul- und Schulalter sind dem Arzt- bzw. Krankenhausbesuch gegenüber oft skeptisch eingestellt. Auf spielerische Art und Weise sollen die Kinder einen Rollentausch vollführen und selber als gesunde "Teddyeltern" mit ihren erkrankten Kuscheltieren ins Krankenhaus gehen. Dort treffen sie auf studentische Teddydoktoren, mit denen sie gemeinsam die Versorgung ihrer kränkelnden Schützlinge vornehmen und erleben.  In Würzburg findet seit 2001 jährlich eine von Studierenden der Human- und Zahnmedizin und seit 2009 auch der Pharmazie ehrenamtlich organisierte Teddyklinik auf dem Gelände des Universitätsklinikums statt. Darüber hinaus nimmt die Teddyklinik regelmäßig auch an Benefizveranstaltungen zugunsten der Kinderkrebsstation der Universitätskinderklinik teil (Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V.).
    GSiK HumanCare
    Ein innovatives Experienced Based Learning-Konzept mit Service Learning-Elementen. Studierende engagieren sich ehrenamtlich für Geflüchtete, Lernen dabei im praktischen Feld interkulturelle Kompetenz und reflektieren die Erfahrungen theoretisch unter professioneller Anleitung. GSiK Human Care vermittelt interessierte Studierende an Helferkreise und caritative Einrichtungen. Theoretisches Wissen wird in Seminaren, Vorträgen und Workshops zum Themenfeld "Flucht und Migration". Die ehrenamtliche Tätigkeit wird durch Beratungsangebote und Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Ehren- und Hauptamtlichen professionbell begleitet.
    LehrLernGarten
    Botanischer Garten der Universität Würzburg
    Der LehrLernGarten (LLG) wurde durch die Zentrale Einrichtung Botanischer Garten als fächer- und fakultätsübergreifendes Projekt eingerichtet. Durch den LLG werden die Studienbedingungen durch neue studienrelevante Angebote verbessert. Ziel ist es den Studierenden Praxiserfahrung in der Wissensvermittlung zu ermöglichen - und zwar in realen Situationen mit echten Schülern. Das Resultat sind Selbstvertrauen, Methodensicherheit und Berufsvorbereitung. Zusammenarbeit mit den Fachdidaktiken und Pädagogen der Universität, um den Studierenden die für sie richtigen Umsetzungsmöglichkeiten zu bieten. Wichtig ist auch die Kooperation mit den Schulen in der Region, von Grundschule bis Gymnasium, und den sonderpädagogischen Einrichtungen.
    Spielraum e.V.
    Lehrstuhl für Sonderpädagogik V
    Der Spielraum e.V. ist ein Verein für offene Kinder- und Jugendarbeit. Seit über 30 Jahren engagieren sich Studierende im Rahmen eines Projekts des Lehrstuhls Sonderpädagogik der Universität Würzburg für Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Kulturen und sozialen Milieus in Kitzingen. Im Februar 2000 gründete sich daraus der SPIELRAUM e.V., der frei von Trägern und parteipolitischer Abhängigkeit arbeitet und handelt. Der Verein sieht in der Freizeit von jungen Menschen ein hohes Potential an Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten, die leider oftmals ungenutzt bleiben. Freizeit bietet zahlreiche Chancen neue Erfahrungen zu sammeln, außerhalb von gewohnten Kontexten wie Familie und Schule, und damit auch die Gelegenheit neue Seiten an sich zu entdecken.
    ProFu: Sonderpädagogische Projekte, Foschung und Unterstützung
    Dozent: Dr. Christoph Ratz, Lehrstuhl für Sodnerpädagogik IV
    „ProFU" funktioniert nach dem Prinzip des „Service Learning“: Engagement in der Praxis und Kompetenz- bzw. Wissenserwerb im Begleitseminar. In ProFU gibt es drei Möglichkeiten teilzunehmen: Entweder übernimmt der Studierende ein Kurzprojekt in einer sonderpädagogischen/inklusiven Einrichtung, oder nimmt an einem Forschungsprojekt teil, oder er leistet Unterstützung bei Menschen mit geistiger Behinderung. In jedem Fall nehmen die Studierenden an einem Begleitseminar teil
    Stadtplan für Asylbewerber in Würzburg
    Dieser Stadtplan ist für Asylbewerber in Würzburg entwickelt worden. Er soll den Start in der neuen Stadt erleichtern und erste Orientierung bieten. Wichtige Informationspunkte, die öffentliche Anbindung, angebotene Sprachkurse, Internet-Cafés, Sehenswürdigkeiten, Theater und Kultur, Freizeit, religiöse Gebäude, Jugendzentren und das Programm "Kaffee.Plus" in Würzburg eingetragen.
    Ein Projekt von drei Pädagogikstudentinnen der Uni Würzburg, die im Rahmen eines Projektseminars diesen Plan ins Leben gerufen haben
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    Kaffee.Plus
    Kaffee.Plus basiert auf der Idee des "Aufgeschobenen Kaffees". Dabei können Cafégäste zusätzlich zum eigenen Verzehr eine weitere Tasse Kaffee, Tee oder sogar Speisen bezahlen und "aufschieben" - für einen Menschen danach, der sich einen Cafébesuch sonst nicht leisten könnte. Mit nur einem kleinen Beitrag kann jeder Gast etwas Nettes für den Menschen nach ihm bewirken, das zu 100 % bei diesem ankommt. Es geht nicht nur um die Tasse Kaffee, sondern auch um ein Stückchen Lebensqualität und Solidarität.​
    Ein Projekt von drei Studierenden der Uni Würzburg, die (angestoßen durch ein Seminar zur aktiven Flüchtlingshilfe) ein buntes Miteinander im Würzburger Stadtleben fördern wollen.

    NAWIK²
    Wie kann erfolgreiches Lehren und Lernen an außerschulischen Lernorten (ASL) gelingen?
    Als Zielsetzung für das Lehren an ASL sollen die Lehramtsstudierenden im Wild-Park Klaushof qualitativ hochwertige Unterrichtsgänge mit Schulklassen organisieren, modifizieren, durchführen und evaluieren, so dass für das spätere Berufsleben erforderliche didaktische sowie organisatorische Kompetenzen ausgebildet werden. Dabei werden sie durch Dozierende und Personal vor Ort intensiv betreut. Für die Schulen entsteht auf diese Weise ein Angebot, welches Umweltbildungskonzepte integriert und ganzheitliches, selbsttätiges und an fachgemäßen Arbeitsweisen- und -techniken ausgerichtetes Lernen in den Mittelpunkt rückt. NAWIK² ist ein seit 2008 bestehendes Kooperationsprojekt zum Lehren und Lernen am ASL Wild-Park Klaushof. Eine feste Zusammenarbeit besteht zwischen der Biologiedidaktik, der Stadt Bad Kissingen als Sachaufwandsträger, Schulaufsichtsbehörden, Schulen vorwiegend des Landkreises Bad Kissingen und dem BUND Naturschutz.

    Lernwerkstatt
    Die Lernwerkstatt ist eine fachrichtungsübergreifende Einrichtung des Instituts für Sonderpädagogik an der Universität Würzburg. Die Angebote der Lernwerkstatt werden genutzt von Studierenden der sonderpädagogischen Lehrämter, der außerschulischen sonderpädagogischen Studiengänge und von den weiteren Lehramtsstudiengängen der Universität Würzburg.

    Die Angebote der Lernwerkstatt resultieren aus zentralen Herausforderungen für das deutsche Bildungswesen:

    • Der Realisierung von individualisierten und differenzierten Lernangeboten für die SchülerInnen

    • Der Realisierung eines Gemeinsamen Lernens in heterogenen Gruppen

    • Im System Förderschule

    • An Schulen mit dem Profil Inklusion

    Bereichs-Logo

    Lehr-Lern-Labor: LLL@MIND
    In den Lehr-Lern-Laboren LLL@M!ND experimentieren Schülerinnen und Schüler unter der Betreuung von Lehramtsstudierenden in den Laborräumen des M!ND. Davon profitieren alle Beteiligten:Schülerinnen und Schüler werfen inhaltlich einen Blick über den schulischen Tellerrand. Sie experimentieren so selbständig wie möglich, meist mit Geräten und Materialien, die an den Schulen in der Regel nicht vorhanden sind. Sie erhalten zusätzlich einen Einblick in wissenschaftliche Arbeitsweisen. Studierende des Lehramts sammeln bei der Betreuung der Schülerinnen und Schüler wertvolle Praxiserfahrung. Sie überführen ihr fachdidaktisches Wissen sukzessive in professionelle Handlungsroutinen.

    Campus Coaching
    Mit "Campus Coaching" bieten Studierende der Psychologie seit 2014 lösungsorientierte Beratung für jede Altersstufe an, kostenfrei und vertraullich: Qualifizierte Hilfe bei der Entwicklung und Umsetzung von Zielen sowie Unterstützung in vielen alltäglichen Bereichen - psychothearpeutische Beratung ausgeschlossen. Nach dem Vorbild G.C.Bambergers wird dabei kein vorgefertigter Plan aufgetischt, sondern individuell auf jeden einzelnen Klienten eingegangen. Um gewisse Qualitätsstandards zu sichern, musste vorab jede/r studentische Berater/in ein Seminar zu Bambergers lösungsorientierter Beratung durchlaufen und einen Klienten betreuen.
    Kontakt: Jamila Hildenbrand, Julia Busch, Elena Kirsch


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