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Hochschuldidaktik ProfiLehre

Innovative Lehre in Europa

Im Dialog zu innovativer und global ausgerichteter Hochschullehre ist die Coimbra Group ein wichtiges Forum. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss 39 renommierter  und traditionsreicher europäischer Volluniversitäten aus 22 Ländern. Zudem gehört die Coimbra Group zu den einflussreichsten Lobbyisten im Bereich der Bildungspolitik auf EU-Ebene. Weitere Informationen, Veröffentlichungen und Termine finden Sie auf der Website der Coimbra Group.

In insgesamt elf Arbeitsgruppen (Working Groups) aus den Bereichen „Research“, „Education“ und „Outreach“ tragen VertreterInnen der JMU zu Austausch und Vernetzung in allen Bereichen universitärer Praxis bei. Seit 2015 engagiert sich ProfiLehre in der Education Innovation Working Group, zu deren zentralen Anliegen die Nutzung neuer Technologien und Begleitforschung zur Gestaltung guter Lehre gehören. Auf den folgenden Seiten halten wir Sie über aktuelle Projekte und relevante Themen im europäischen hochschuldidaktischen Diskurs auf dem Laufenden und informieren Sie zu unseren Workshop- und Beratungsangeboten.

Good Practice für innovative Hochschullehre

Ein aktuelles Ziel der Education Innovation WG ist der Aufbau einer europaweiten Datenbank mit Good-Practices für innovative Lehre an allen 39 Coimbra-Group Universitäten. Das Projekt soll gute Lehre nicht nur sichtbar machen, sondern auch den Wissenstransfer innerhalb der europäischen Hochschullehre ermöglichen und eine Basis für künftige Lehrkooperationen schaffen.

Auch Dozierende der JMU sind eingeladen zum Aufbau der Good-Practice Datenbank beizutragen. Weitere Informationen hierzu und die Umfrage selbst finden Sie auf der Website der Universität von Poitiers. Zur Umfrage

Fragen oder Anmerkungen zu der Umfrage beantworten wir Ihnen gerne.

Mail: profilehre@uni-wuerzburg.de
Tel: 0931/31-84538

Virtual Exchange

Durch digitales Lernen globalen Austausch erleben

In den vergangenen 20 Jahren hat das Konzept der Virtual Mobility zunehmend Einzug in die Internationalisierungsdiskurse an Hochschulen gehalten und ist seitdem eng verbunden mit dem Konzept der „Internationalisation at Home“. Wie der Name bereits nahe legt, handelt es sich hier um eine rein digitale Studien- oder Lehrerfahrung, die es den TeilnehmerInnen ermöglicht, über einen begrenzten Zeitraum interkulturelle Erfahrungen zu sammeln, ohne physisch das Land zu verlassen.

In Abgrenzung hierzu setzt das Konzept des Virtual Exchange (VE) einen klaren Fokus auf Dialog und (idealerweise) langfristiges transformatives Lehren und Lernen. Laut Definition der  “Virtual Exchange Coalition“ beispielsweise bezeichnet das Konzept „technology-enabled, sustained, people-to-people education programs”. Dieses Netzwerk besteht seit 2011 und InteressentInnen erhalten hier Einblicke in die innovativen Projekte und Aktivitäten verschiedener Akteure.

Einen optimalen Einstieg für interessierte Lehrende in die Thematik bietet die Aufzeichnung des Webinars „Erasmus+ Virtual Exchange and Internationalization at Home“  mit Dr. Francesca Helm und Sarah Guth von der Universität Padua am 23. März 2018. Das Webinar wurde von der Education Innovation WG der Coimbra Group in Kooperation mit der Academic Exchange and Mobility WG und dem E-Learning Center der Jaggelonen-Universität, Krakau, veranstaltet.  

Helm, die auch die Vize-Vorsitzende der Education Innovation WG ist, und Guth stellen an dem Programm Erasmus+ Virtual Exchange exemplarisch dar, wie breit gefächert und strukturiert das Angebot im Bereich des digitalen interkulturellen Dialogs ist, fundieren dies anhand von Begleitforschung und vermitteln durch Gut-Praxis-Beispiele, wie vielschichtig Studierende, Lehrende  und Hochschulen von Virtual Exchange profitieren und zur „Internationalisierung zu Hause“ beitragen können. Zur Aufzeichnung

Weitere Beiträge aus der Webinarreihe der Education Innovation WG der Coimbra Group sind online verfügbar. Zu den Videos

Innovative Lehre mit Erasmus+ Virtual Exchange gestalten

Die Zielgruppe des Programms sind junge Erwachsene aus Europa und den südlichen Mittelmeerländern im Allgemeinen. Die Teilnahme an einem der vier digitalen Dialogformate ist nicht an eine Hochschulzugehörigkeit geknüpft, aber aus der Dozierendenperspektive heraus betrachtet ergeben sich vielschichtige Möglichkeiten zur Anreicherung, Erweiterung oder Neukonzeption ihrer Lehrveranstaltungen.

Das Format des Online Facilitated Dialogue bietet Studierenden ein interkulturelles, interdisziplinäres, multiethnisches und in möglicherweise vielen weiteren Aspekten heterogenes Lernumfeld.  Im Rahmen eines moderierten Gruppendialoges können sie dort ihre eigenen Prägungen reflektieren und in Aushandlungsprozesse mit anderen treten. Die Online-Diskussionen erstrecken sich über einen Zeitraum von 4-8 Wochen und können durch individuelle Portfolioarbeit begleitet werden oder eine Präsenzlehrveranstaltung flankieren, im Rahmen derer die Studierenden zum Beispiel ihr kulturreflexives Denken schulen oder Englisch als Welt- und Zweitsprache praktisch erproben sollen – um nur einige von zahllosen denkbaren Zielsetzungen zu nennen.  

Wenn Sie dieses Angebot  von Erasmus+ für Ihre Lehre zu nutzen möchten,  erhalten Sie hier weitere Informationen zum Connect-Programm, dem Zugang auf institutioneller Ebene, und können sich dort auch per „expression of interest“ bewerben.

Diesem sehr niedrigschwelligen Implement gegenüber steht das sogenannte Training to Develop Virtual Exchange Projects (TEP) von Erasmus+.  Hierbei handelt es sich um ein Trainingsformat für DozentInnen, mit dem Ziel ein transnationales und interdisziplinäres Lehrprojekt kooperativ zu realisieren. In zwei konsekutiven Online-Modulen erhalten TeilnehmerInnen in Selbsterfahrung erste Einblicke in VE und lernen Good-Practice-Projekte kennen, die durch Erasmus+ realisiert wurden. Das darauf aufbauende Advanced Training begleitet den kooperativen Planungs- und Gestaltungsprozess der beteiligten Akteurinnen und Akteure. Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.

Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Bewerbungsphase für TEPs bis zum 10. September 2018 läuft.

Die erfolgreiche Teilnahme an einem TEP ist mit 1 AE pro Online-Trainingseinheit für unser Aufbaustufen-Zertifikat im Bereich A  (Lehr-Lernkonzepte)  in der Grundstufe anrechenbar.
Ausführliche Informationen zum Zertifikat der Aufbaustufe

Wenn Sie ein TEP absolvieren und für Ihr Zertifikat bei ProfiLehre anrechnen lassen möchten, vereinbaren Sie bitte einen Beratungstermin, um den Prozess und offene Fragen zu klären.

Neben diesem obligatorischen Vorgespräch, können InteressentInnen, die zu den Themen TEP oder Einbindung von Online Facilitated Dialoge eine persönliche Beratung und Begleitung durch ProfiLehre wünschen, ein kostenfreies Coaching beantragen. Zunächst können Sie als Einstieg ein zweistündiges Beratungsgespräch in Anspruch nehmen.

Natürlich erhalten Sie nach dem Coaching eine Teilnahmebescheinigung, die mit 2 AE (Bereich A, Grundstufe) für unsere Hochschuldidaktik-Zertifikate angerechnet werden kann.

Coaching-Anfrage

Wenn Sie ein Coaching zum Thema Virtual Exchange in Anspruch nehmen möchten, melden Sie sich gerne bei uns:
Mail: profilehre@uni-wuerzburg.de
Tel: 0931/31-84538

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